Geographie goes Regensburg


Die Geographiekurse der Q13 reisen in der Stadt durch Geschichte, Gegenwart und Zukunft
Von 01. auf 02.10.2025 fuhren die Geographiekurse der Q13 mit den Lehrerinnen Tanja Plöchinger, Katharina Ratz und Anja Trippensee auf eine spannende zweitägige Exkursion nach Regensburg. Ziel der Fahrt war es, unter stadtgeographischen Aspekten verschiedene Entwicklungsphasen und Besonderheiten der Stadt kennenzulernen und eine Stadt als Siedlungskörper zukünftig (auch) mit den Augen eines Geographen zu sehen. 
Gleich zu Beginn gingen die SchülerInnen durch die Altstadt und entdeckten die Wurzeln Regensburgs als römisches Kastell „Castra Regina“. Besonders eindrucksvoll ist die Topographie: die Lage als nördlichster Punkt an der Donau war schon in der Antike von strategischer Bedeutung – sowohl militärisch als auch wirtschaftlich. Der Fluss spielte in der Stadtentwicklung über Jahrhunderte hinweg eine zentrale Rolle. An verschiedenen Stationen erfuhren sie mehr über die Blütezeit Regensburgs zur Zeit des Immerwährenden Reichstags, der die Stadt über 140 Jahre lang zum politischen Zentrum des Heiligen Römischen Reiches machte. Spannend war dabei die Erkenntnis, wie die politische Stabilität in dieser Zeit auch den wirtschaftlichen Aufschwung beförderte. Später lag der Fokus auf der neueren Stadtgeschichte und der zukunftsorientierten Stadtentwicklung. Die Auswirkungen der beiden Weltkriege auf die Stadt, aber auch der rasche Wiederaufbau und industrielle Aufschwung, etwa durch BMW und die zunehmende Bedeutung des Universitätsstandorts mit OTH und dem Klinikum, wurden thematisiert.
Am nächsten Tag erfolgte eine Auseinandersetzung mit dem Konzept der „Smart City“. Die SchülerInnen besuchten nach einer fesselnden Hinführung zur Thematik verschiedene Orte in der Stadt und führten eigene Recherchen durch – zum Beispiel am Hauptbahnhof, Neupfarrplatz oder Alten Kornmarkt. Dabei bewerteten sie bestehende Maßnahmen zur Sensorik, Verkehrsführung, Nachhaltigkeit, Begrünung und Bürgerbeteiligung – und machten eigene Verbesserungsvorschläge. Die zukunftsweisenden und ambitionierten Ideen waren zum Erstaunen der Referentin oft deckungsgleich mit denen der Stadtplanung oder enthielten neue Aspekte, die zukünftig mit bedacht werden können.
Neben dem inhaltlichen Programm kam auch das städtische Lebensgefühl nicht zu kurz: Bei bestem Sonnenschein erkundeten die Kusteilnehmer die Stadt in Kleingruppen bei einer Stadtrallye und stärkten sich in gemütlichen Cafés. Die Unterkunft in der Jugendherberge war bestens gelegen und bot eine großartige Möglichkeit, den Tag in der Gruppe ausklingen zu lassen. 
Ein herzlicher Dank geht an die Schulleitung, die uns zwei Tage ein Lernen am realen Objekt erlaubt hat, die Referentinnen für ihre tollen Vorträge und die Zeit, die sie investiert haben, und natürlich an die verantwortungsbewussten und kooperativen SchülerInnen! 

StRin Anja Trippensee

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