Moderne historische Spiele im Museum Quintana

Museen, vor allem kleinere, bemühen sich sehr, attraktiv für die Besucherinnen und Besucher von morgen zu werden. Diese positiven Gedanken hatten auch die beiden Geschichtsklassen 6b und 6c, als sie zusammen mit ihrem Lehrer StD Dr. Michael Schweikl zum Museum Quintana in Künzing fuhren. Eingeladen wurden sie vom Passauer Studenten Simon Baumgartner, studentische Hilfskraft bei der Professur für Historische Bildung und Public History, Prof. Dr. Jessica Kreutz.
Um neue Erkenntnisse über die beste Art des Lehrens und Lernens bei Kindern und Jugendlichen zu gewinnen, ist es notwendig, neue Formen zu konzipieren, zu erproben und kritisch zu hinterfragen. Mit einer spielbasierten „Quintana Challenge“ über die Steinzeit wurde der Nerv der Schülerinnen und Schüler augenscheinlich getroffen. Die Kinder absolvierten höchst konzentriert und voller Energie die neu entwickelten Lernspiele im Museum. Daneben führte Museumsleiter Dr. Roman Weindl die Schülerinnen und Schüler auch nicht gewöhnlich durch die Steinzeitabteilung, sondern auch dort galt es, spielerisch zu probieren: Da war erst ein optimales Steinzeithaus mit Minecraft-Modellbausteinen zu errichten, und erst danach wurden Funde wie etwa „Die Tote von Niederpöring“ betrachtet und erklärt. Am Ende des Vormittags waren sich alle einig: Das, was die Mitarbeiter des Museums und Simon Baumgartner geboten hatten, war eine tolle und kurzweilige Vertiefung des Schulunterrichts!


Dr. Michael Schweikl, StD