Endlich ist es so weit: Nach drei Jahren Zwangspause durch Corona sind die Gäste der Lincoln Sudbury Regional High School in der Nähe von Boston am Gymnasium Vilshofen eingetroffen. 20 Schülerinnen und Schüler sowie die beiden Begleitlehrkräfte Sarah Farrell und Nathan Prichard verbringen knapp zweieinhalb Wochen in Bayern, um die seit dreizehn Jahren bestehende Schulpartnerschaft zu neuem Leben zu erwecken.

Los ging es am Sonntag mit einem „Bonding Day“, an dem sich die beiden Gruppen in Sankt Englmar aufhielten: Dort wanderten wir den Waldwipfelweg entlang, kletterten, teils mehrfach, auf den Turm mit seiner fantastischen Aussicht, besuchten das Haus am Kopf und sausten anschließend in Höchstgeschwindigkeit auf der Sommerrodelbahn den Berg hinab. Dabei wurden auch die begleitenden Lehrkräfte des GAPP-Teams bisweilen wieder zu Kindern.

Nach dem ersten Schultag am Montag fand am Abend die Welcome Party mit rund 140 Gästen statt: Das vorbereitete Buffet, bestehend aus Speisen aller Art der deutschen Gastfamilien, fand reißenden Absatz, und auch die Getränke waren angesichts der hochsommerlichen Temperaturen heiß begehrt. Begleitet wurde der Abend auf beeindruckende Weise von der BigBand, mehreren hochtalentierten Solistinnen sowie dem Iglbacher Trachtenverein, der das Tempo hochhielt und die gesamte Gruppe in seine Volkstänze einbezog. Was für ein Spaß!

Am Mittwoch und Donnerstag gingen die Amerikaner auf Entdeckungstour nach Passau und München und waren von beiden Städten gleichermaßen fasziniert: Insbesondere die imposante Architektur tat es den Jugendlichen an und wurde auf zahlreichen Bildern verewigt.

Einen besonderen Teil gymnasialer Schulkultur konnten unsere Gäste am Dienstag mit dem Abiturstreich und Freitag mit der Verleihung der Abiturzeugnisse sowie dem abendlichen Ball kennenlernen. Die meisten Schülerinnen und Schüler aus Boston hatten sogar ihre Ballkleider mitgebracht, um dem Ereignis beizuwohnen und die Atmosphäre zu genießen.

Es tut so gut, diesen Austausch fortzuführen, und jede Stunde, ja jeder Tag und jede Woche intensiver Vorbereitung und Arbeit ist es wert, wenn man in die Gesichter unserer Schülerinnen und Schüler sowie die der amerikanischen Gäste blickt: Kontakte zu knüpfen, in den Familien das Leben im jeweiligen Land aus nächster Nähe mitzumachen, die englische beziehungsweise deutsche Sprache erheblich zu verbessern und die Leidenschaft für die USA und Deutschland zu fördern, ist die Orchidee unter den Aufgaben einer Lehrkraft und Belohnung für alles.

Verbindlichen Dank an alle, die zum Gelingen dieses Programms beitragen und somit gelebte Internationalität ermöglichen!

StD Dr. Christian Große, OStRin Carolin Beutlhauser, OStR Martin Matzinger

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