Mal etwas anderes: Filmprojekt über König Ludwig I.

„Herr Schweikl, könnten Sie meine Betreuung bei einem Geschichtewettbewerb übernehmen?“ Diese unschuldige Frage, geäußert von Radu Manolache (9d), führte uns beide und weitere Weggefährten zu einem Dschungeltrip der besonderen Art. Nachdem wir uns auf den Wettbewerb „Erinnerungszeichen“ unter dem Rahmenthema „Alles neu? Bayern zur Zeit König Ludwigs I.“ geeinigt hatten, fuhren wir am 11. Oktober 2025 zur historischen Landesausstellung an das Haus der Bayerischen Geschichte in Regensburg. Dabei einigten wir uns auf die Wiedergründung des Benediktinerklosters Metten (1830) als unser spezielles Thema. Nach einer Literaturrecherche in den Allerheiligenferien fertigte Radu bis Mitte Dezember 2025 für den angestrebten Filmbeitrag ein Drehbuch an, was für ein Kraftakt in so kurzer Zeit!
Nun mussten Schauspieler gewonnen werden. Da sich dieser Prozess enorm hinzog, war nun mein geschätzter Kollege StR Arthur Pflanzer ein wahrer Nothelfer! Unter seiner Regie stellten wir eine klassenübergreifende Filmcrew und Schauspieltruppe der Klassen 9-13 zusammen, die in kurzer Zeit den Text optimierte, die filmisch-technischen Voraussetzungen schuf und sich die notwendigen Requisiten besorgte. Nun ging es nur noch um den Drehort. Nachdem die Abtei Metten als „Location“ weggefallen war, baten wir das Kloster Schweiklberg, namentlich den Prior-Administrator P. Richard Multerer und den Subprior Br. Leo Harochlin, um Hilfe. Zu unserer Freude gewährte uns die Abtei unsere Bitten und half kräftig mit, wofür wir Vergelt’s Gott sagen möchten. Sogar der Kapitelsaal der Abtei wurde uns für die Dreharbeiten „ausgeliehen“. Der Sonntag, 28. Februar 2026, war dann der große Drehtag. Alles musste an einem Tag aufgenommen werden, die langen Proben und Besprechungen sollten nun fruchten. Dank einer grandiosen Teamleistung wurde auch dieser Berg genommen, und so konnte Radu pünktlich zum Einsendeschluss seinen Beitrag nach München schicken. Nun heißt es Daumen drücken, aber eine Sache steht fest: Es war ein hervorragender Einsatz der mitwirkenden Schüler und Lehrer – ein herzliches Dankeschön dafür!

Dr. Michael Schweikl, StD

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