„DER HL. NIKOLAUS VERGISST DICH NICHT“ ODER: EIN LASTWAGEN VOLL WEIHNACHTSFREUDE
Über 1650 Weihnachtspäckchen für Kinder in der Ukraine
Es gibt Momente, die die Welt ein wenig heller machen. Einer dieser Momente ist das Lächeln eines Kindes, wenn es ein Geschenk öffnet – ein Lächeln, das unbezahlbar ist und gerade in Zeiten von Krieg und Flucht zu einem kostbaren Zeichen der Hoffnung wird. Aus diesem Grund haben Schülerinnen und Schüler des Gymnasiums Vilshofen und weiterer Schulen in der Umgebung die große Nikolaus-Hilfsaktion der Aktionsgemeinschaft Kyrill und Methodios e.V. auch in diesem Jahr wieder unterstützt.
Edeltraud Weber, Religionslehrerin am Gymnasium Vilshofen, organisiert die Weihnachtspäckchen-Aktion im niederbayerischen Raum. Sie zeigte sich tief beeindruckt von der alljährlichen Unterstützung, die sie dabei von ihren Schülerinnen und Schülern, ihren eigenen - z.T. schon pensionierten - Kolleginnen und Kollegen, aber auch von etlichen Schulen in der Umgebung erfährt. „Es ist so schön zu sehen, wie sich unser Weihnachtspäckchen-Lagerraum während der Sammelwoche Ende November von Tag zu Tag mehr füllt. Ich bin sehr dankbar für die ungebrochene Unterstützung der Grundschulen Aldersbach-Beutelsbach, Alkofen-Pleinting, der Gisela-Schulen Passau, des Adalbert-Stifter-Gymnasiums Passau, der Gymnasien Pfarrkirchen und Ergolding, des Robert-Koch-Gymnasiums Deggendorf und des Benediktiner-Gymnasiums Metten, die uns schon seit vielen Jahren die Treue halten und ganze Transporterladungen voller Weihnachtspäckchen nach Vilshofen liefern.“
Die 660 liebevoll von Schülern und ihren Eltern gepackten Geschenke, die auf diese Weise in Vilshofen zusammenkamen, waren gefüllt mit Spielsachen, Süßigkeiten, Hygieneartikeln und Schreibmaterialien. Sie wurden von Weihbischof Vasyl Firman und seinen Helfern abgeholt und zusammen mit weiteren fast 1000 Weihnachtspäckchen aus Pfarreien und Schulen im Bistum Eichstätt sowie diversen Hilfsgütern wie Krankenhausbetten und Rollstühlen und 640 Kilogramm Wurst mit einem großräumigen LKW in die Erzdiözese Ternopil/Westukraine gebracht. Dort wurden sie am Tag des hl. Nikolaus (6. Dezember) von Priestern und Mitarbeitern der Diözesan-Caritas in Häusern für Kriegswaisen, bei verwitweten Müttern und ihren Kindern, bei bedürftigen Familien und bei jenen, die aus dem Osten des Landes vor den Kämpfen in die Erzdiözese Ternopil geflohen sind, verteilt.
Das Motto der diesjährigen Aktion lautete wieder: „Der heilige Nikolaus vergisst dich nicht.“ „Diese Botschaft wird in jedem einzelnen Päckchen spürbar,“ freut sich der Organisator der ganzen Hilfsaktion Archimandrit Dr. A.-A. Thiermeyer: „Das Engagement und die Hilfsbereitschaft war auch dieses Jahr wieder ungebrochen und großartig!“ Er bedankt sich bei allen Spendern und Helfern, denn „jedes Päckchen, jede Gabe, jeder Euro schenkt Hoffnung. Und Hoffnung ist vielleicht das schönste Weihnachtsgeschenk von allen.“
Edeltraud Weber

Religionslehrerin Edeltraud Weber freut sich mit den Schülern der Klasse 6bc über so viele Päckchen.
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